Bärlauch

Allium ursinum

Es freut mich sehr, als aller ersten Post meine Lieblingspflanze im Frühjahr vorzustellen: den Bärlauch (lat. Name: Allium ursinum). Er trägt des Namen des Bären. Der Bär erwacht nach dem langen Winter aus dem Winterschlaf und wie er ist der Bärlauch einer der ersten Frühlingsboten. Nicht umsonst werden ihm bärenstarke Kräfte zugesprochen.

Was ist so besonders am Bärlauch?

Der Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse. Er hat viel Vitamin C, Chlorophyll und Schwefelstoffverbindungen.

Dem Bärlauch werden einige Stärken nachgesagt:

  1. Stark antibakteriell
  2. Blutreinigend
  3. Säfteerneuernd
  4. Eisenhaltig
  5. Blutdrucksenkend
  6. Arterienreinigend

Es kann beim Bärlauch nicht nur die Blätter verwendet werden, sondern auch die Zwiebeln und die Blüten.

Wie erkenne ich den Bärlauch?

  • Blatt hat auf der Rückseite eine Rippe und deutlich parallele Blattadern
  • kommt mit dünnem Stängel einzeln heraus
  • Blätter sind hell- bis dunkelgrün
  • Die Blattunterseite ist matt
  • hat einen intensiven Knoblauchgeruch
  • Blüte gleicht einer Lilie

Das Maiglöckchen hat zum Unterschied zwei kurzgestielte Grundblätter auf einem Stil und ist auf der Blattunterseite glänzend.
Die Herbstzeitlose hat mehrere Blätter auf einem Stängel und die Blätter sehen tulpenähnlich aus.
Falls du dir nicht sicher bist, so bitte pflücke keine Pflanze.

Verwendung in der Küche

Ich verwende den Bärlauch für folgendes:

  1. Die Blätter für eine Bärlauchcremesuppe
  2. Bärlauch als Tinktur
  3. Bärlauchsalz
  4. Zwiebeln in Öl eingelegt
  5. Bärlauchpesto
  6. Blätter im Salat
  7. Bärlauchessig
  8. Bärlauchbutter

Achtung: Die Einnahme von zu viel Bärlauch kann auch magenschädigend sein. Es ist ratsam, bei einer Kur zusätzlich Chlorellatabletten (erhältlich im Bioladen) einzunehmen.

Bärlauchpesto

Gerne teile ich mit auch das Rezept für ein Bärlauchpesto

  • 10 dag Bärlauch
  •   1 dag Salz
  • Kleiner Schluck Olivenöl
  • Pinienkerne nach Wunsch

Bärlauchblätter mit einem Mörser oder anderem Küchengerät faschieren, Salz und Olivenöl hinzufügen, vermengen und in kleine Glasbehälter mit Deckel abfüllen. Am Schluss nochmal ein Olivenöl darüber, damit das Pesto gut abgedeckt ist.
Das Bärlauchpesto ist ca. 1 Jahr haltbar.
Bei Verwendung mit Pinienkerne die Kerne in einer Pfanne goldbraun anbraten und mit den Bärlauchblättern faschieren.

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